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06.05.2021

Projekt zur Entwicklung optimierte Speicher fürs Gewerbe gestartet

Im Rah­men des Ent­wick­lungs­pro­jekts Dabe­si sol­len Lösun­gen gefun­den wer­den, um den Ein­satz von Spei­chern in Indus­trie- und Gewer­be­be­trie­ben zu opti­mie­ren. Denn die Strom­spei­cher haben gera­de dort ein gro­ßes Poten­zi­al einer­seits die Eigen­ver­sor­gung mit Solar­strom zu stei­gern und ande­rer­seits die Inte­gra­ti­on der erneu­er­ba­ren Ener­gien zu ver­bes­sern. Denn die Spei­cher lagern nicht nur den vor Ort pro­du­zier­ten Öko­strom zwi­schen. Sie eig­nen sich auch zur Last­spit­zen­kap­pung. Das wie­der­um schon die Netze.

Rele­van­te Anwen­dungs­fäl­le untersuchen

Mit der Opti­mie­rung suchen die Pro­jekt­part­ner unter ande­rem nach Lösun­gen, künst­li­che Intel­li­genz für die Aus­le­gung und die Betriebs­füh­rung der Spei­cher in den mit­tel­stän­di­schen Indus­trie­be­trie­ben ein­zu­set­zen. Dazu sol­len die Dimen­sio­nie­rung und der Betrieb unter­schied­li­cher Spei­cher­tech­no­lo­gien für rele­van­te Anwen­dungs­fäl­le unter­sucht und der Ein­satz die­ser Spei­cher unter Berück­sich­ti­gung unter­neh­mens­spe­zi­fi­scher Last­gän­ge opti­miert werden.

Betriebs­füh­rung mit künst­li­cher Intelligenz

Das Pro­jekt läuft in fünf auf­ein­an­der auf­bau­en­den Pha­sen ab. Zunächst wer­den die Ent­wick­ler die Metho­den der Mess­da­ten­ana­ly­se zusam­men­stel­len. Im Anschluss dar­an unter­su­chen sie Model­le zur Spei­cher­di­men­sio­nie­rung, ent­wi­ckeln dar­auf auf­bau­end selbst­ler­nen­de Regel­al­go­rith­men für Spei­cher­be­trieb unter Ein­be­zie­hung künst­li­cher Intel­li­genz. Dazu sam­meln sie zunächst die Mess­da­ten, die für eine betriebs­wirt­schaft­li­che Bewer­tung der Anwen­dungs­fäl­le not­wen­dig sind. Danach ent­wi­ckeln sie mit Hil­fe künst­li­cher neu­ro­na­ler Netz­wer­ke Algo­rith­men zur auto­ma­ti­schen Aus­wahl und Dimen­sio­nie­rung sowie zur Betriebs­füh­rung von Speichersystemen.

Pro­to­typ entwickeln

Im Anschluss unter­su­chen die Pro­jekt­part­ner ska­lier­ba­re Spei­cher­sys­tem­ar­chi­tek­tu­ren. Anschlie­ßend instal­lie­ren und erpro­ben sie die gefun­de­nen Lösun­gen in aus­ge­wähl­ten Indus­trie­be­trie­ben. Am Ende soll ein Pro­to­typ eines fle­xi­bel ein­setz­ba­ren, modu­la­ren Hybrid­spei­chers bereit­ste­hen, der die jewei­li­gen Vor­tei­le der Lithi­um- und Redox­flow-Spei­cher­tech­no­lo­gie ver­ein­bart. Das Pro­jekt wird gelei­tet von Ernst Knoll Fein­me­cha­nik, einem Ent­wick­ler von intel­li­gen­ten Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen mit Sitz in Umkirch. An den Ent­wick­lungs­ar­bei­ten sind neben dem Fraun­ho­fer Insti­tut für Sola­re Ener­gie­sys­te­me (ISE) und EDF Dis­tri­bu­ted Solu­ti­ons auch Solan­deo, ein Ent­wick­ler neu­er Mess­stel­len­kon­zep­te mit Sitz in Ber­lin sowie der Bun­des­ver­band Ener­gie­spei­cher (BVES) betei­ligt. (su)

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