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Anheuser-Busch InBev und EDF Renewables vereinbaren Kooperation für Batteriespeicher

05.04.2022

Nächster richtungsweisender Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Energiewende. Dezentrale Speicherung von Strom via Batterien: Anheuser-Busch InBev und EDF Renewables vereinbaren Kooperation über zehn Jahre Laufzeit in Deutschland

Bremen, 05.04.2022 – Die Weichen sind gestellt: Bis zum Jahr 2040 soll das Europa-Geschäft maßgeblich daran mitwirken, dass Anheuser-Busch InBev in seiner gesamten Wertschöpfungskette auf netto Null CO2-Emissionen kommt. In Bezug auf erneuerbaren Strom ist das Unternehmen mit seinen Brauereien bestens aufgestellt. Nun folgt ein weiterer richtungsweisender Baustein innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns: mit der dezentralen Speicherung von Strom via Batterien. Dafür hat Anheuser-Busch InBev mit EDF Renewables jetzt einen langfristigen Service-Vertrag über einen Zeitraum von zehn Jahren geschlossen, in dem beide Unternehmen in enger Abstimmung in Deutschland kooperieren werden.

Die Partnerschaft mit EDF Renewables hat gleich mehrere positive Effekte. Durch die interne Speicherung von Energie können in den Brauereien Bedarfsspitzen abgefangen werden, so dass das Stromnetz entlastet wird und zugleich die Verbrauchskosten an Energie verringert werden. Gleich an vier deutschen AB InBev Standorten errichtet EDF Renewables dafür große Batteriespeicher. In München bei Spaten-Löwenbräu, bei Hasseröder in Wernigerode und Beck’s in Bremen verfügen die Speicher über eine Leistung von bis zu zwei Megawatt. Dazu ist am Niederrhein in Issum, wo unter anderem Diebels Alt gebraut wird, ein Speicher mit einer Kapazität von 300 Kilowatt vorgesehen. Noch im Lauf des Jahres wird an allen vier Standorten die Installation erfolgen. Für Anfang 2023 ist die Inbetriebnahme der Batteriespeicher geplant.

EDF Renewables wird für Planung, Installation, Betrieb und Wartung der Batteriespeicher zuständig sein. Da die neuen Batteriespeicher in den Hochlastzeitfenstern des Betriebs Lastspitzen verringern, sorgen sie für eine Entlastung des lokalen Netzes vor Ort. Darüber hinaus gleichen die Hochleistungsspeicher fluktuierende Erträge durch erneuerbare Energiequellen aus – beides unterstützt die Energiewende. 

Die Implementierung der Speicher ist ein weiterer konsequenter Schritt innerhalb unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Unser Bestreben ist es, mit den dezentralen Batteriespeichern in den Brauereien den hohen Energiebedarf abzufedern und einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Netze zu leisten. Gleichzeitig können wir durch die neue Technologie unsere Stromkosten deutlich reduzieren. Ein Großteil dieser Kosten ist auf die nicht geringen und weiterhin steigenden Netzentgelte zurückzuführen, die sich bei Unternehmen an der höchsten Lastspitze im Jahr orientieren. Durch die Batteriespeicher reduzieren wir die Lastspitzen – und verringern somit die Netzentgelte spürbar. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gehen hier Hand in Hand“, sagt Fried Allers, Unternehmenssprecher bei Anheuser-Busch InBev. Für das Segment Brauerei gelten, so Fried Allers, besondere Herausforderungen in puncto Energiebedarf, wie sie in der gesamten Nahrungsmittelindustrie gegeben sind. Schließlich könnten beispielsweise dringend erforderliche Kühlketten nicht einfach unterbrochen oder Abfüllanlagen abgeschaltet werden. 

Wir sehen in der dezentralen Speicherung von Strom die vierte Säule der Energieversorgung im Zeitalter der Erneuerbaren Energien – neben Erzeugung, Transport und Verbrauch. Batteriespeicher unterstützen die Stabilisierung der Netze, leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit aller Stromverbraucher und tragen schlussendlich zum Gelingen der Energiewende bei”, sagt Clotaire François, Geschäftsführer, EDF Distributed Solutions GmbH.


Anheuser-Busch InBev Deutschland

Anheuser-Busch InBev Deutschland (Beck’s, Corona, Spaten) mit Hauptsitz in Bremen ist ein Tochterunternehmen des weltweit führenden Braukonzerns Anheuser-Busch InBev und ist im deutschen Biermarkt der zweitgrößte Brauereikonzern. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland an vier Standorten rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Bettina Duske
Head of Communications

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