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Netzentgelte für Industrie und Gewerbe steigen in Deutschland 2021 - allerdings regional unterschiedlich stark

10.12.2020

In vielen Regionen Deutschlands steigen die Netzentgelte auch im nächsten Jahr deutlich an, was zu höheren Energiekosten für zahlreiche Industrie- und Gewerbeunternehmen führt. Netzentgelte machen etwa 20 Prozent der gesamten Stromkosten aus, je nach Region aber auch deutlich mehr. Das Resultat sind damit generell höhere Betriebskosten für betroffene Unternehmen.

Deutlicher Preisanstieg der Netzentgelte im Südwesten Deutschlands

Den im bundesweiten Vergleich größten Anstieg der vorläufig veröffentlichten Netzentgelte verzeichnet der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW. Das Unternehmen hat einen Preisanstieg um 10 Prozent zum 1. Januar 2021 angekündigt. Als Gründe werden die durch die Energiewende bedingten Investitionen in den Ausbau der Übertragungsnetze sowie die Aufrechterhaltung der Netz- und Systemsicherheit genannt. Zudem erfolge im kommenden Jahr der dritte Schritt in der Umsetzung des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes (NEMoG), das die Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte bis 2023 zum Ziel hat. Die im bundesweiten Vergleich bislang relativ niedrigen Netzentgelte in Baden-Württemberg gehören somit der Vergangenheit an – die Netzentgelte werden auch in den kommenden Jahren auf das angestrebte einheitliche Niveau steigen. Die nachgelagerten Verteilnetzbetreiber kommen nicht umhin, diese Preissteigerungen an ihre Endkunden weiterzugeben.

Netznutzung 2021 — Industriekunden in Mittelspannung > 2500Bnh (Quelle: Get AG)


Enorme Kostenbelastung für wichtige Industriestandorte

Welche Verteilnetzregionen Deutschlands von hohen Netzentgelten betroffen sind, veranschaulicht die Karte der GET AG. So ist auch der Osten Deutschlands preislich auf dem Vormarsch: Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz zieht um 7 Prozent an, sodass die Kosten je kW auf 120 Euro und höher steigen. In vereinzelten Regionen sind auch Preisanstiege von mehr als 10 Prozent zu verzeichnen, etwa beim Verteilnetzbetreiber Westnetz: Hier steigt der Preis je kW von 88,78 Euro auf 100,60 Euro, also um 13 Prozent. Oder sogar um 32 Prozent wie bei den Versorgungsbetrieben Hoyerswerda, wo sich der Preis von 82,48 Euro auf 109,19 Euro pro kW erhöht. 

Für die betroffenen Unternehmen in diesen Regionen stellt sich nun die Frage, wie sie die kontinuierlich steigenden Energiekosten kompensieren können.

Durch Lastmanagement mit Batteriespeichern Netzkosten sparen

Ein Energiemanagementsystem (EMS) überwacht den Stromverbrauch des Industriekunden, um bei Erreichen einer Spitzenlast Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Meldet das EMS eine Lastspitze, wird Strom aus diesem Batteriespeicher in das Netz des Kunden eingespeist. So können Industrieunternehmen mit registrierender Leistungsmessung (RLM) mithilfe von Batteriespeichern beträchtliche Einsparungen erzielen. Auch Unternehmen, die bereits aktiv Lastmanagement betreiben, profitieren von geringeren Energiekosten, denn Netzbetreiber honorieren ein effizientes Lastmanagement durch verminderte Netzentgelte.

Batteriespeicher sind Schlüsseltechnologie einer erfolgreichen Energiewende

Zeitgleich leisten Industrieunternehmen einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende: Batteriespeicher entlasten das Stromnetz und erhöhen die Netzstabilität, indem sie einen konstant zuverlässigen Stromverbrauch unterstützen. So werden auch die schwankenden Erträge der erneuerbaren Energieträger ausgeglichen.


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Über EDF Renewables Deutschland

Durch innovative Energiedienstleistungen und den Einsatz von Batteriespeichersystemen unterstützt EDF Renewables Deutschland Industrie- und Gewerbekunden bei dem Bemühen energieeffizient zu wirtschaften und Energiekosten zu sparen. Dadurch leisten wir im Zusammenspiel mit den hiesigen Akteuren einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der deutschen Energiewende. Zu unseren Partnern auf lokaler Ebene gehören vor allem Stadtwerke, Netzbetreiber und innovative Unternehmen. Die EDF Renewables Gruppe kann auf umfangreiche Erfahrungen und Technologien bei der Entwicklung, Auslegung, Integration und beim Betrieb von Batteriespeichersystemen zurückgreifen. EDF Renewables hat in den USA, Großbritannien und Frankreich bereits zahlreiche Speicher jeder Größe gebaut und entwickelt ihr Geschäftsmodell beständig weiter.

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Rebekka Schuster - Head of Sales
Rebekka Schuster
Head of Sales



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